Konzentrations- und Wahrnehmungstraining

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Hörmemory

In einem individuell zugeschnittenen Konzentrations- und Wahrnehmungstraining werden gemeinsam mit dem Kind bzw. dem Jugendlichen Methoden entwickelt und eingeübt, die die Aufmerksamkeitsspanne sowie das Aufnahmevermögen erhöhen. Wichtig ist, dass dabei alle Sinne angesprochen und gefördert werden. In der Regel geht damit auch eine Motivationssteigerung einher.

Eine ausreichend ausgeprägte Wahrnehmung mit Hilfe aller menschlichen Sinne ist eine der Voraussetzungen des Lernens.

Im Rahmen der Lerntherapie werden Defizite in diesem Bereich aufgrund erprobter und anerkannter Methoden diagnostiziert und gezielt abgebaut.

Visuelle Wahrnehmung: Besonders die Auge-Hand-Koordination ist eine Grundlage zum Erlernen des Schreibens. Zeilen können sonst schlecht eingehalten werden, Mangel in der räumlichen Vorstellung führen zum Verwechseln der Buchstaben in einem Wort.

Auditive Wahrnehmung: Die auditive Diskrimination, das Erkennen und Einordnen von Ähnlichkeiten und Unterschieden, ist eine Grundlage für die Sprachentwicklung.

Taktile Wahrnehmung: Berührungs-, Schmerz- und Temperaturempfinden ist nicht immer voll ausgeprägt und führt zu Defiziten in der

Kinästhetischen Wahrnehmung, dem Lage und Bewegungsempfinden des Menschen. Die oft mangelhaft ausgeprägte Feinmotorik führt zu Problemen beim Erlernen und Schreiben von Buchstaben.

Mit einer gezielten Förderung mit Elementen aus der Kinesiologie und gezielten Übungen, Bewegung und Spielen lassen sich die für die Lernfähigkeit notwendigen Sinne fördern und weiter entwickeln.

Bewegung hat grundsätzlich immer auch Einfluss auf die Psyche und das Nervensystem des Menschen und fördert die Lernfähigkeit. Durch Bewegung erschließt sich das Kind seinen Lebensraum, schafft Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, stärkt die Konzentrationsfähigkeit, hat Freude und schärft die Sinne.